Der Katz

Auf der Intensivstation eines Zürcher Spitals stehen sich die Frauen Ella und Sibylle am Bett eines Komapatienten gegenüber und streiten. Hier liegt Ruben Katz, 83, preisgekrönter Regisseur. Er wird künstlich ernährt und beatmet, die Maschinen regulieren Körpertemperatur, Blutdruck und Herzfrequenz. Nur eines hat die Medizin nicht unter Kontrolle: Ruben Katz’ Fantasie. Was die Konkurrentinnen, die in ganz unterschiedlichen Beziehungen zu Katz stehen, nicht wissen: Ruben hört mit.

Sprachlos und gefangen schreibt er die ganze Zeit hindurch sein eigenes Drehbuch des Erlebten und Gehörten mit; seinem Schwebezustand zwischen Leben und Tod. So verwischen Sequenzen aus Ruben Katz’ Vergangenheit, beruflichen Ambitionen, Wünschen und Träumen sowie seinen beiden Beziehungen zu Ella und Sibylle in einem surrealen Mix aus Ist-Zustand und Illusion. Eine satirische Komödie, eine Ménage-à-trois, um eine vierte, kunstvolle Dimension erweitert: die Assoziation. Opulent aus der Perspektive des Komapatienten dargestellt. Jenem Patienten, der vielleicht nur auf den ersten Blick so hilf- und ausdruckslos erscheint.

Genre

satirische Komödie

Drehbuch

Dominik Bernet und Rolf Lyssy

Regie

Rolf Lyssy

Produzenten

Susann Henggeler und Hans Syz

 

 

Kamera

Elia Lyssy

Partner

Succès Zürich - Zürcher Filmstiftung
BAK Succès Cinéma