Gaddafis Rache – 695 Tage der Angst

Am 15. Juli 2008 betreten vier zivil gekleidete Polizeibeamte das Genfer Luxushotel Président Wilson. Zwei Hausangestellte bezichtigen ein prominentes Gästepaar, Hannibal al-Gaddafi, Sohn des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, und seine Frau Aline Skaf, sie misshandelt und bedroht zu haben. Diskret versuchen die Polizisten, Gaddafis Sohn zu bitten, ihn zur Befragung auf den Posten zu begleiten. Dieser weigert sich jedoch. Es kommt zu einem Handgemenge. Schliesslich wird Hannibal Gaddafi in Handschellen abgeführt. Die dabei entstandenen Polizeifotos werden der «Tribune de Genève» zugespielt. Tags darauf publiziert die Tageszeitung die Bilder. Hannibals Vater droht der Schweiz umgehend mit Sanktionen für «die beleidigende Behandlung» seines Sohnes.

Vier Tage später wird in Tripolis der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi wegen angeblicher Verstösse gegen das Einwanderungsgesetz festgesetzt. Der Aargauer ABB-Manager Max Göldi ahnt da noch nicht, dass er in einer diplomatischen Krise quasi willkürlich als menschliches Pfand ausgesucht wurde. Max Göldis Buch (Wörterseh-Verlag) über seine 695-tägige Geiselhaft, die er in verschiedenen Gefängnissen und im Exil in der Schweizer Botschaft in Tripolis absitzt, dient als Vorlage für diesen brisanten Politthriller rund um die «Libyen-Affäre», die europaweit grosse Kreise zog.

Genre

Polit-Thriller, Mini-Serie

Buchvorlage

Gaddafis Rache von Max Göldi, Wörterseh Verlag GmbH

 

 

Drehbuch

TBA

Produzenten

Susann Henggeler und Hans Syz